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Fragen & Antworten zum neuen AÜG

Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten

1. Wie lange darf der Mitarbeiter künftig an denselben Kunden überlassen werden?

Es wurde eine gesetzliche Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten eingeführt. Das heißt, dass ein Leiharbeitnehmer nicht länger als 18 Monate bei einem Kunden eingesetzt werden darf.

2. Gibt es Ausnahmen von der 18-Monats-Frist?

Ja, in den Tarifverträgen oder -soweit der Tarifvertrag dies zulässt- in einer Betriebsvereinbarung kann eine von den 18 Monaten abweichende Überlassungshöchstdauer vereinbart werden.

3. Darf der Mitarbeiter über die Überlassungshöchstdauer hinaus bei dem Kunden eingesetzt werden, wenn er das selber wünscht?

Nein, eine längere Überlassung ist auch dann nicht möglich, wenn der Arbeitnehmer das wünscht. Sofern keine Übernahme in Betracht kommt, muss der Einsatz beendet werden. Wir finden einen neuen Einsatz für Sie!

4. Woher weiß der Mitarbeiter, welche Höchstüberlassungsdauer für einen bestimmten Einsatz gilt?

Wir informieren Sie gerne über abweichende Einsatzzeiten.

5. Ab wann läuft die 18-Monats-Frist und wie wird Sie berechnet?

Die Frist beginnt mit dem ersten Tag des Einsatzes und endet mit Ablauf der 18 Monate ( 1 Monat entspricht 30 Tagen). 

z. B.: Beginn: 01.04.2017  Ende:    22.09.2018

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